Blogschau: Der quirlige Powerzwerg Sharmila
Körper und Seele

Der quirlige Powerzwerg Sharmila

Sie sind wohl das Salz in der Internet-Suppe: Die Blogs. Private Seiten von Menschen, die über sich und ihr Thema schreiben. Die auch gern mal dort diskutieren, und sich mit anderen austauschen und vernetzen. In unregelmäßigen Abständen möchten wir mit der „Blogschau“ gern einige dieser interessanten und persönlichen Blogs vorstellen.

Heute stellen wir Sharmila vor, die mit viel Liebe und sehr viel Begeisterung ihr Blog seit einigen Jahren betreibt.  Lieben Dank dafür!

Der Blog-Fragebogen von DocMorris

Hallo, stellst du dich kurz vor? 

Mein Name ist Sharmila und ich komme aus Köln. Freunde sagen, ich sei ein kleiner quirliger Powerzwerg, da ich viel unterwegs bin, immer zu tun habe und immer am wuseln.  Aber ich mag das auch ;) Außerdem sei ich ein richtig typischs kölsches Mädche und ich glaube sie haben mit allem Recht.

Ich liebe diese Stadt,  ihren Charme, ihr Bier, den Karneval und natürlich den Dom. Unterwegs bin ich aber auch gerne, denn ich liebe das Reisen. Allerdings zieht es mich nicht wie viele immer denken in südliche Gefilde, sondern in den wunderschönen Norden. Ich muss ja nicht mehr braun werden ;-) und da oben kann es übrigens auch sehr warm sein ;-)

Meine Lieblingsreiseziele sind demnach Skandinavien,  England und Irland.  Treuer Begleiter auf meinen Reisen (privat oder für ein Gehalt) ist meine Kamera, denn die Fotografie gehört auch zu meinem Leben dazu. Ich mag es, besondere Momente oder schöne Augeblicke festzuhalten, zu genießen. Generell bin ich dafür, dass Leben zu genießen. Besonders seit ich weiß, dass ich Typ 1 Diabetikerin bin, lebe ich bewusster und genieße mehr.  Über Fragen wie „darfst Du das denn überhaupt essen?“ oder „geht das denn mit deiner Krankheit“ kann ich nur lachen. Meine Antwort ist immer: „klar, warum denn nicht?“ ;-)

Wo finden wir dein Blog? Und wo finden wir dich im Internet noch?

Wann und warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Angefangen habe ich 2010. Ich hab schon immer gerne gekocht. Einer Bekannten habe ich immer erzählt was ich gezaubert habe und manchmal auch ein Foto geschickt.  Irgendwann meinte sie dann zu mir: „Das klingt immer so lecker was du kochst - schreib doch mal darüber und mach Fotos “ Gesagt getan. Ich habe mir meinen ersten Blog eingerichtet und dann saß ich da ;-)

Das Schreiben hat mir dann unheimlich viel Spaß gemacht, wie ich nach kurzer Zeit gemerkt habe. So kam es dann, dass ich später angefangen habe über meinen Alltag zu schreiben, was mir passiert, was mir gefällt, was mir nicht gefällt, meine Reisen , mein Diabetes usw.

Was war schwierig beim Beginn?

Alles und nichts ;-)  Ich saß nun also vorm Bildschirm und musste mir überlegen, was ich schreibe und wie ich es schreibe. Und dann sollte ich ja auch noch Fotos einfügen. Ich und Technik… Damals eine Katastrophe. Dazu kam noch, dass ich mich gefragt habe, ob es überhaupt wen interessiert was ich da schreibe. Überraschenderweise ging es  aber alles doch recht leicht, sowohl das Schreiben, als auch die kompliziere Sache mit den Fotos . Und Leser gabs dann auch noch,  anscheinend alles richtig gemacht.

Gibt es besondere Geschichten seither?

Das ganze Bloggen ist eine besondere Geschichte. Man lernt viele neue Leute kennen, bekommt einen Einblick in deren Leben und pflegt über den Blog auch wunderbar Kontakte. Zu den einen mehr, zu den anderen weniger. Einige Blogger kenne ich mittlerweile auch persönlich,  es haben sich Freundschaften entwickelt, was natürlich super ist.  Ein hoch auf Social Media.

Was bedeutet dir das Bloggen heute?

Das Bloggen gehört mittlerweile fest zu meinem Leben dazu. Auf meinem Blog schreibe ich ja nicht nur über ein Thema, sondern über das was bei mir passiert.  Nicht umsonst ist der Titel des Blogs „Milas Welt“.  Wenn ich etwas schreibe, dann hat es immer einen persönlichen Touch, es ist immer ein bisschen von mir. Ein bisschen wie ein öffentliches Tagebuch. Klar, das Innerste werde ich nie öffentlich machen, aber ich glaube der Leser bekommt schon einen ganz guten Eindruck von mir und meinem Leben.

Was nervt?

Mich nervt es manchmal, dass ich viel zu wenig Zeit zum Schreiben habe und ich mit den Texten und Bildern hinterher bin  ;-) Aber das Problem kennt glaub ich jeder. Außerdem finde ich es schade, dass es manchen „nur“ um die Besucherzahlen etc. geht. Kann ich nicht nachvollziehen, da würde ich meine Energie doch an anderen Stellen nutzen ;-) Nervig sind auch diejenigen, die kommentieren, aber dabei völlig die gute Erziehung verlieren. Kommentare und Kritik sind immer gut. Aber die kann man ja vernünftig formulieren und muss nicht ausfallend und beleidigend werden. Ist mir persönlich noch nicht passiert, aber einer Bekannten und sowas muss echt nicht sein!

Was wünscht du dir für das Internet?

Ich wünsche mir ein bisschen mehr Fairness der Websurfer,  eine schnelle Internetverbindung, egal, wo ich wohne oder wo ich gerade bin, und freies WLAN für alle!                                                                                                        

Und sonst? (Platz für Grüße und Küsse….)

Und sonst? Ich freu mich, dass mein kleines Blog hier vorgestellt wird, ich freu mich, wenn Leute ihn lesen und kommentieren - das läßt mich lächeln. Der Kölsche an sich ist ein fröhlicher Mensch ;)