Blogschau: Neue Sichtweisen auf das Thema Autismus
Körper und Seele

Neue Sichtweisen auf das Thema Autismus

Sie sind wohl das Salz in der Internet-Suppe: Die Blogs. Private Seiten von Menschen, die über sich und ihr Thema schreiben. Die auch gern mal dort diskutieren, und sich mit anderen austauschen und vernetzen. In unregelmäßigen Abständen möchten wir mit der „Blogschau“ gern einige dieser interessanten und persönlichen Blogs vorstellen.

Heute stellt sich Aleksander vor; er hat unseren Fragebogen beantwortet. Herzlichen Dank dafür!

Hallo, stellst du dich kurz vor? (Ihr könnt‘ auch gern anonym bleiben, kein Problem)

Ich heiße Aleksander und lebe mit meiner Frau, zwei süßen Katzen und einem Pferdeopa  in bzw. rund um Wiesbaden.

Wo finden wir dein Blog? Und wo finden wir dich im Internet noch?

http://quergedachtes.wordpress.com

Man kann mich noch bei Twitter unter @Querdenkender finden. Ansonsten mache ich mich, was soziale Netzwerke oder Portale betrifft eher rar.

Wann und warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Ich habe vor fünf Jahren meine Autismus-Diagnose bekommen. Nachdem mir eine Rehamaßnahme abgelehnt wurde weil ich Autist bin, fing ich an darüber zu bloggen. Aus Wut wurde dann ein Weg meinen Autismus zu verstehen und zu verarbeiten. Schreiben wurde mir wichtig.

Was war schwierig beim Beginn?

Die Hürde: Wie richte ich einen Blog ein. Ich kam mit meinen ersten Blogposts dann auch erst einmal in einem anderen Blog unter. Meinen eigenen Blog habe ich erst seit November 2012.

Gibt es besondere Geschichten seither?

Ich habe durch das Schreiben viele Menschen kennengelernt. Und viele neue Sichtweisen auf das Thema Autismus. Es ist eine Bereicherung wenn man erfährt, dass das was man da bloggt auch wirklich hilfreich und informativ für andere ist. Und nicht zu Letzt kommen aus den Kontakten und Gesprächen die entstehen neue Impulse, über welchen Aspekt ich noch schreiben kann und sollte.

Was bedeutet dir das Bloggen heute?

Es ist mir sehr wichtig geworden. Ich verarbeite mit dem Schreiben viel. Und es ist mir eine Herzensangelegenheit mit dem was ich schreibe über Autismus zu informieren und aufzuklären. Das Schreiben ist mir so wichtig geworden, dass ich mittlerweile an meinem ersten Buch über Autismus arbeite.

Was nervt?

Wenn die Blogtechnik nicht so will wie ich mir das vorstelle. Ich habe vor Kurzem sehr lange mit der Menüreihenfolge gekämpft. Menüpunkte tauchten auf und verschwanden wieder ohne dass ich erkennen konnte wo der Fehler lag.  Kommentarspam nervt definitiv auch.

Was wünscht du dir für das Internet?

Dass Menschen es nicht auf das Internet schieben, wenn Sie verantwortungslos oder ohne nachzudenken persönliche Daten veröffentlichen und sich dann wundern, wenn diese in falsche Hände geraten.

Und sonst? (Platz für Grüße und Küsse….)

Wenn man niemanden grüßt, kann man auch niemanden vergessen ;)