Blogschau: Den Nerv der Leser getroffen
Körper und Seele

Den Nerv der Leser getroffen

Sie sind wohl das Salz in der Internet-Suppe: Die Blogs. Private Seiten von Menschen, die über sich und ihr Thema schreiben. Die auch gern mal dort diskutieren, und sich mit anderen austauschen und vernetzen. In unregelmäßigen Abständen möchten wir mit der „Blogschau“ gern einige dieser interessanten und persönlichen Blogs vorstellen.

Heute stellt sich der Paul vor; er hat unseren Fragebogen beantwortet. Herzlichen Dank dafür!

Hallo, stellst du dich kurz vor? (Ihr könnt‘ auch gern anonym bleiben, kein Problem)

Meine Name ist Paul, bin viele Jahre in Deutschland Rettungsdienst gefahren und lebe und arbeite nun in der Schweiz.

Wo finden wir dein Blog? Und wo finden wir dich im Internet noch?

http://alltagimrettungsdienst.wordpress.com/ und auf Twitter unter @alltagimrettung

Wann und warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

2009 habe ich verschiedene Rettungsdienstblogs gelesen. Dadurch habe ich dann selbst Lust bekommen, einen Blog zu machen.

Was war schwierig beim Beginn?

Ich habe am Anfang ein bisschen gezweifelt, ob die Leser meinen Blog wirklich mögen. Man braucht einen langem Atem, bis sich der Blog rum spricht und Besucher und Kommentare kommen.

Gibt es besondere Geschichten seither?

Vor mehreren Wochen habe ich einen Aufruf gestartet. Leser sollen mir ihre Erste Hilfe Geschichte schicken, um anderen Lesern die Angst zu nehmen, selbst zu helfen. Oder sie zu motivieren, einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen oder ihn aufzufrischen. Die Aktion hat genau den Nerv der Leser getroffen und ich bekomme jede Woche Geschichten, sogar aus dem Ausland. Auch Medien sind auf diesen Aufruf aufmerksam geworden.

Was bedeutet dir das Bloggen heute?

Es ist Teil meines Lebens geworden. Manchmal ist es für mich auch ein Weg um verschiedene Einsätze für mich selbst zu verarbeiten und dem Leser zu zeigen, was hinter diesem Beruf, der mein Traumberuf ist, steckt. Ich bin heute immer noch erstaunt, was aus dieser Idee geworden ist.

Was nervt?

Die Anonymität nervt manchmal, da man verschiedene Projekt ablehnen muss.

Was wünscht du dir für das Internet?

Dass  noch mehr Kollegen auf die Idee  kommen, ihren eigenen Blog zu betreiben. Das meine Aktion viele Menschen erreicht. Und für mich selbst, vielleicht ein Angebot für ein Buch.

Und sonst? (Platz für Grüße und Küsse….)

Grüßen möchte ich meine allerbeste Freundin, die immer ein offenes Ohr für mich hat. Und natürlich alle Leser meines Blogs und meine Follower auf Twitter.