Körper und Seele

Matthias - Man muss dran bleiben

Sie sind wohl das Salz in der Internet-Suppe: Die Blogs. Private Seiten von Menschen, die über sich und ihr Thema schreiben. Die auch gern mal dort diskutieren, und sich mit anderen austauschen und vernetzen. In unregelmäßigen Abständen möchten wir mit der „Blogschau“ gern einige dieser interessanten und persönlichen Blogs vorstellen.

Heute stellt sich Matthias vor; er hat unseren Fragebogen beantwortet. Herzlichen Dank dafür!

Hallo, stellst du dich kurz vor? (Ihr könnt‘ auch gern anonym bleiben, kein Problem)

Mein Name ist Matthias, ich bin 23 Jahre jung, und bin seit Mitte 2010 Typ-1 Diabetiker.

Wo finden wir dein Blog? Und wo finden wir dich im Internet noch?

 Mein Blog ist unter typ1live zu erreichen, eine eigene Domain wird sicher bald folgen. Ansonsten bin ich auf Twitter sehr aktiv, unter dem Namen @iRudiFL – Matthias Lindl.

Wann und warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Mit dem Bloggen begonnen habe ich im Mai 2013. Bin sehr durch meindiabetesblog von Ilka und Finn inspiriert worden und habe gemerkt, dass es mir persönlich wirklich den Umgang mit Typ-1 Diabetes erleichtert und mich längerfristig motiviert, damit gut umzugehen.

Was war schwierig beim Beginn?

Ich denke am Anfang ist es schwierig User auf sich aufmerksam zu machen. Man muss dran bleiben und den eigenen Blog promoten und einfach aktiv und mit Spaß bei der Sache bleiben. Es kann vielleicht etwas dauern, bis die Leute auf einen aufmerksam werden, aber mit der Zeit wird das sicher kommen.

Gibt es besondere Geschichten seither?

Besondere Geschichten finden sich immer wieder, da jeder Tag mit Diabetes einfach anders ist als der vorherige. In der Diabetes Community tauscht man sich sehr viel aus, was dazu führt, Neues auszuprobieren. Daraus entstehen neue Geschichten.

Was bedeutet dir das Bloggen heute?

Ich stehe selbst noch ganz am Anfang mit meinem Blog, daher fällt es mir schwer dazu viel sagen zu können. Ich weiß nur, dass es mir auch nach mehr als einem Monat noch unglaublich viel Spaß macht und man andere Menschen an seinen eigenen Erfahrungen teilhaben lassen kann.

Was nervt?

Bis jetzt nervt mich nichts.

Was wünscht du dir für das Internet?

Ich wünsche mir, dass die Menschen noch offener werden, was das Internet und gerade den Bereich Social Media betrifft. Das auch die Diabetologen sich mehr mit dem Thema auseinander setzen und sehen, dass sich viele Diabetiker im Internet austauschen und sich gegenseitig helfen.

Und sonst? (Platz für Grüße und Küsse….)

Ich möchte an dieser Stelle einen Dank an Ilka und Finn aussprechen, durch die ich erst zum bloggen gekommen bin J. Danke ihr beiden! Natürlich auch viele Grüße an meine jetzigen und auch zukünftigen Leser!