Personenwaage mit Füssen drauf
Körper und Seele

Tipps zur erfolgreichen Umsetzung

Ein neues Jahr, neues Glück, neue Wünsche, neue Pläne, wer möchte nicht gut und motiviert ins neue Jahr starten in der Hoffnung, dass dieses positive Gefühl ein ganzes Jahr anhält und Sie Ihre Vorhaben realisieren können. Aber kennen Sie das auch, am 2. Januar hält der Alltag wieder Einzug, die Umsetzung der Pläne ist schwieriger als gedacht und nach ein paar Tagen schmeißt man die guten Vorsätze wieder über Bord und geht seinen üblichen Gewohnheiten nach. Was bleibt sind Enttäuschung und Frust, um im nächsten Jahr wieder mit neuen Hoffnungen von vorne zu beginnen.

Für niemanden ist es leicht sich schlechte Angewohnheiten abzugewöhnen. Alleine der Wunsch dazu reicht nicht aus „Gute Vorsätze“ erfolgreich umzusetzen. Wenn Sie wirklich etwas ändern möchten, dann müssen Sie es tief in sich wollen. Sind Sie ganz fest davon überzeugt, dann sollten Sie noch einen guten Plan, mit einer erfolgversprechenden Strategie haben, damit es mit dem Einhalten auch tatsächlich klappt. Für den Wunsch und den festen Willen etwas zu ändern, müssen Sie selbst sorgen, aber wie ein guter Plan aussieht und eine erfolgversprechende Umsetzung möglich ist, dafür haben wir ein paar sehr gute Tipps für Sie bereit.

Planen Sie Ihr Vorhaben

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Sie Ihre „Guten Vorsätze“ in die Tat umsetzen können? Sie wollen ihr Verhalten ändern, Ihre Essgewohnheiten umstellen, mehr Sport treiben oder weniger Stress haben. Aber lässt sich das mit Ihrem jetzigen Alltag vereinbaren? Können Sie Stress auf der Arbeit aus dem Weg gehen? Hätten Sie unter jetzigen Umständen Zeit für Sport oder passt eine gesunde Ernährung in Ihren Tagesrhythmus? Nein? Es ist meistens eher der schnelle Snack zwischendurch? Dann brauchen Sie einen guten Plan, wie Sie Ihr Vorhaben in Ihren Alltag integrieren können, damit Ihre Vorsätze nicht zum Scheitern verurteilt sind.

Zu einem guten Plan gehört auch, dass Sie Ihren Alltag nicht völlig über den Haufen werfen. Setzen Sie Prioritäten und beginnen Sie mit leichten Veränderungen, die Sie im Laufe der Zeit erweitern können. Legen Sie genau fest, was Sie erreichen möchten und bis wann. Möchten Sie z. B. abnehmen, dann definieren Sie das Gewicht das Sie anstreben und den Zeitpunkt bis wann Sie dieses Ziel erreichen möchten. Legen Sie zusätzlich kleine Etappenziele fest. Das Erreichen der Zwischenziele ist immer wieder eine Motivation das Endziel zu schaffen. Achten Sie darauf, dass die Ziele realistisch sind, damit Sie sich nicht überfordern und damit die Chance verringern durchzuhalten. Versuchen Sie nicht Ihr Ziel im Sprint zu erreichen. Formulieren Sie Ihre Ziele schriftlich und bringen Sie sie immer wieder in Ihre Erinnerung. Hängen Sie z. B. einen Zettel an den Kühlschrank, dass Sie sich heute noch bewegen wollen.

Vermeiden Sie mehrere „Gute Vorsätze“ gleichzeitig umsetzen zu wollen. Z. B. abnehmen, Sport treiben und mit dem Rauchen aufhören. Gehen Sie es nacheinander an. Erst wenn Sie das Gefühl haben mit einer Sache gut zurecht zu kommen und gefestigt sind in Ihrem Durchhaltevermögen, sollten Sie eine zusätzliche Aufgabe angehen. Sie werden sehen, wenn Sie von ihrem Plan überzeugt sind, dann gehen Sie gut gelaunt und ohne Verbissenheit an die Sache heran. Lassen Sie sich nicht unterkriegen, wenn es mal einen Misserfolg gibt. Überlegen Sie sich schon vorher wie Sie mit einem Misserfolg umgehen werden und sehen Sie ihn als Erkenntnis, wieso Sie gescheitert sind.

Zur Planung gehört auch mögliche Unterstützung zu definieren

Weihen Sie Ihr persönliches Umfeld in Ihre Pläne ein. Machen Sie deutlich wie ernst und wichtig es Ihnen ist. In Phasen von Zweifeln und faulen Ausreden können Familie und Freunde Sie motivieren und Ihnen helfen nicht wieder in den alten Trott zurück zu fallen. Sie bleiben auch eher am Ball und legen mehr Disziplin an den Tag, wenn andere von Ihrem Vorhaben wissen, da Sie ihnen ja auch beweisen möchten, dass Sie es schaffen. Sinnvoll ist auch sich Gleichgesinnte zu suchen.

In der Gruppe ist es oft einfacher ein Vorhaben zu realisieren. Man kann sich gegenseitig über schwierige Zeiten hinweg helfen. Gute Vorsätze sollten keine Belastung sein Achten Sie darauf dass Ihre Vorsätze keine Last sind, sondern als Befreiung empfunden werden. Setzen Sie sich nicht unter Druck indem Sie sich selbst bestrafen, wenn mal etwas nicht funktioniert. Belohnen Sie sich lieber wenn Sie erfolgreich waren, damit Sie ein positives Gefühl gegenüber Ihrem Vorsatz entwickeln. So ist es leichter sich gute Angewohnheiten anzueignen.

Machen Sie sich Ihre Erfolge bewusst

Machen Sie sich nichts vor. Schlechte Angewohnheiten haben Sie sich über Monate, oft Jahre angeeignet. Diese lassen sich nicht von heute auf morgen problemlos abstellen. Sie müssen Geduld haben. Kleine Schritte führen auch zum Ziel und Sie haben Zeit die neuen Gewohnheiten als selbstverständlich zu erlernen. Sehen Sie also nicht nur das Ergebnis als Erfolg. Auch Disziplin und Durchhaltevermögen sind Erfolge. Definieren Sie Ihre Erfolge und machen Sie sich Ihre Erfolgserlebnisse und die damit verbundenen Veränderungen bewusst. Träumen Sie Ihren Erfolg, das erzeugt positive Gefühle.

Planen Sie aber auch Rückschläge ein. Machen Sie sich bewusst, was es bedeutet, wenn Sie das Ziel nicht erreichen, z. B. gesundheitliche Probleme und Ausgrenzung von der Gesellschaft. Wappnen Sie sich für den Notfall. Überlegen Sie sich wie Sie mit bestimmten Situationen umgehen könnten, wenn Sie einen Rückschlag erleiden, z. B. einen Freund anrufen. Verzweifeln Sie nicht, versuchen Sie locker damit um zu gehen, denn es gibt überhaupt kein Grund gleich alles hin zu schmeißen. Sehen Sie es als notwendigen Lernprozess, dann ist auch dies ein Erfolg. Ein Tagebuch zu führen kann hilfreich sein. Sich so erreichte Ziele vor Augen zu führen kann motivieren. Aber betrügen Sie sich nicht selbst, notieren Sie auch Misserfolge. Fehler zu erkennen wird Sie anspornen, es in Zukunft besser zu machen.

Erreichte Ziele dürfen belohnt werden

Definieren Sie nicht nur Ihre Ziele, sondern auch Belohnungen die damit verbunden sind. So können Sie sich schon im Vorfeld darauf freuen. Belohnen Sie sich für ein erreichtes Etappenziel oder wenn Sie einer Versuchung wiederstanden haben. Sie können stolz auf sich sein und werden durch die Belohnung motiviert weiter zu machen. Machen Sie sich eine Freude mit etwas das Ihnen Spaß macht. Im Gegenzug sollten Sie sich für einen Ausrutscher oder Misserfolg nicht bestrafen. Das erzeugt höchstens negative Gefühle. Sie erhalten keine Belohnung, das ist Erfahrung genug.