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Körper und Seele

Der Eindringling heißt "Diabetes" - Vier Mütter schreiben dazu

Sie sind wohl das Salz in der Internet-Suppe: Die Blogs. Private Seiten von Menschen, die über sich und ihr Thema schreiben. Die auch gern mal dort diskutieren, und sich mit anderen austauschen und vernetzen. In unregelmäßigen Abständen möchten wir mit der „Blogschau“ gern einige dieser interessanten und persönlichen Blogs vorstellen.

Heute stellen sich Kathy und drei weitere Mütter vor; sie haben unseren Fragebogen beantwortet.

Hallo, stellst du dich kurz vor? (Ihr könnt‘ auch gern anonym bleiben, kein Problem)

Wir sind vier Mütter mit Ihren Kindern im gleichen Boot sitzen. Wir haben einen Eindringling in unserer Familie der nie wieder weg geht, den wir überhaupt nicht leiden können, der uns viel Kraft kostet, der nie Urlaub macht – dieser Eindringling schläft nicht einmal – er heißt Typ 1 Diabetes.

Wir als Mütter von betroffenen Kindern kämpfen für Aufklärung und die Unterscheidung und die Sensibilisierung zwischen Typ1 Diabetes und dem Alters-Diabetes Typ2.

Wo finden wir dein Blog? Und wo finden wir dich im Internet noch?

Blogadresse:  http://kindermittyp1diabetes.wordpress.com/

Facebook: https://www.facebook.com/kindermittyp1blog

Wann und warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Wir haben erst vor zwei Wochen mit dem Bloggen begonnen.  Zu diesem Schritt entschieden haben wir uns, weil wir Aufklärung möchten. Zum einen wird gerade auch in den Medien die Krankheit unserer Kinder immer mit dem Altersdiabetes gleichgesetzt. Zum anderen erleben unsere Kinder häufig Ausgrenzungen, denen wir somit entgegenwirken wollen.

Was war schwierig beim Beginn?

Der Anfang ist immer schwierig. Einen Anfang zu finden, der auch einem kleinen Konzept folgt. Wie bauen wir unseren Blog auf, damit wir viele Menschen erreichen.

Gibt es besondere Geschichten seither?

Der Blog besteht ja erst seit zwei Wochen. Aber es hat uns bereits die erste Dankes-Email einer betroffenen Mutter erreicht. Und unser Blog wurde auf verschiedenen Facebook-Seiten z.B. bei Anja Renford geteilt.

Was bedeutet dir das Bloggen heute?

Das Bloggen bedeutet für uns, anderen unsere Erfahrungen näher zu bringen. Den Leuten zeigen, dass unsere Kinder ein ganz normales Leben führen können, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Außerdem ist es auch eine gute Art sich alles von der Seele zu schreiben.

Was nervt?

Bis jetzt noch nichts, außer Spammer.

Was wünscht du dir für das Internet?

Ich würde mir wünschen, dass im Internet weniger unseriöse, unwahre Geschichten kursieren würden.

Ich wünsche mir, dass das Internet weltweit für alle zugänglich ist, damit man sich gegenseitig helfen kann.

 Und sonst? (Platz für Grüße und Küsse….)

Wir bedanken uns noch bei allen bisherigen und zukünftigen Gastautoren für Ihre tolle Mithilfe. Und bei unseren Familien, die uns Freiräume geben, uns um diesen Blog zu kümmern. Wir bedanken uns auch bei allen Personen, die unseren Blog teilen, um möglichst vielen Betroffenen mit unseren Geschichten Mut machen zu können.