Sprengung einer Bombe aus dem zweiten Weltkrieg
DocMorris

Am Freitag war nicht nur das Wetter bombig

Strahlender Sonnenschein, jeder freute sich auf das lange Pfingstwochenende. So sicherlich auch die Mitarbeiter des Bauunternehmens auf dem Avantis-Gelände, wo DocMorris zur Zeit den neuen Unternehmensstandort baut. Doch Ihnen sollten noch ein paar spannende Stunden bevorstehen…

Ungefähr 20 Meter von der Fläche entfernt, auf der das neue Verwaltungsgebäude entsteht, wurde am Freitagnachmittag eine 500 Pfund schwere amerikanische Bombe gefunden. Polizei und Bombenräumkommando waren schnell vor Ort, sperrten das Gelände und untersuchten, ob die Bombe abtransportiert werden kann. Leider ließ der Zustand der Bombe keinen sicheren Abtransport zu, so dass eine kontrollierte Sprengung vorbereitet werden musste.

Extraloch für die Sprengung

Die Bombe lag in etwa 3 Meter Tiefe, was für eine Sprengung nicht ausreicht. Also wurde direkt neben der Bombe ein tieferes Loch gegraben. Anstatt seinen Feierabend beim Grillen zu genießen, musste dann der Baggerfahrer die Bombe in das tiefere Loch ziehen – sicherlich ein Moment, in dem alle den Atem angehalten haben.

Nach diesem geglückten Manöver wurde das Loch wieder zugeschüttet und mit mehreren Metern Erde abgedeckt, um die Explosion abzudämpfen. Die umliegenden Autobahnen wurden um 21:10 Uhr vollständig gesperrt, die Nachbarunternehmen waren informiert und sogar der Flugverkehr musste im Umkreis von einer Meile umgeleitet werden.

Um 21:18 Uhr war es soweit. Die Bombe wurde gesprengt. Nach aktuellem Stand hat die Sprengung gut funktioniert, es wird aber natürlich noch untersucht, ob durch die Erschütterung Schäden an den bisherigen Bauabschnitten entstanden sind.