Fahrräder am DocMorris-Standort
DocMorris

Die Niederlande sind ein Fahrradland

DocMorris als europäisches Unternehmen hat seinen Sitz in Heerlen, Niederlande. Nicht nur der Briefträger, der die vielen Rezepte bringt, kommt mit dem Fahrrad, auch viele Mitarbeiter von DocMorris nutzen das Zwei-Rad, um zur Arbeit zu kommen.

Kein Wunder: Über 20.000 Kilometer gut ausgebauter Radwege laden zu gemütlichen oder sportlichen Radtouren ein. Aber auch der Weg zur Arbeit oder Schule wird häufig mit dem Fahrrad bestritten. Dass es in den Niederlanden mehr Zweiräder als Einwohner gibt, wundert einen nicht, wenn man bedenkt, dass die Anschaffung eines Fahrrads für den Weg zur Arbeit sogar noch gefördert wird.

Fahrradkosten übernimmt Arbeitgeber

Über den sogenannten „Nationale Fietsplan“ kann man die Kosten für ein neues Fahrrad erst einmal von seinem Arbeitgeber übernehmen lassen. Dazu nimmt man ein Formular mit zu einem an dieses Projekt angeschlossenen Fahrradhändler und dieser schickt dann die Rechnung an den Arbeitgeber. Natürlich muss der Mitarbeiter die Kosten zurückerstatten. Dazu hat er aber bis zu 36 Monate Zeit. In dieser Zeit wird ihm ein vereinbarter Betrag monatlich von seinem Brutto-Gehalt abgezogen, bis die Kosten beglichen sind. Der Vorteil: durch den Abzug vom Brutto-Gehalt sinkt das zu versteuernde Einkommen und man erhält somit einen Steuervorteil.

Wir von DocMorris finden das eine gute Idee und unterstützen dieses Projekt natürlich auch für unsere Mitarbeiter. Darüber hinaus stellen wir unseren Mitarbeitern Pool-Fahrräder zur Verfügung, um den kurzen Weg zwischen unseren beiden Standorten in Heerlen gesund und umweltschonend zurückzulegen.

Fahrradfahren gilt in den Niederlanden für Biker auch als besonders sicher. Das liegt sicherlich zum einen an der guten Infrastruktur. Zum anderen haben Autofahrer aber auch einen guten Grund, im Straßenverkehr besondere Rücksicht auf Fahrradfahrer zu nehmen: In den Niederlanden wird einem Autofahrer bei einem Unfall mit einem Fahrradfahrer immer mindestens 50% der Schuld zugesprochen.
Also fahren Sie vorsichtig und vielleicht wieder öfter Fahrrad!