Kind zeigt den Daumen nach oben
Gesundheit

"Gesundes Wachstum"

Viele Vorgänge im menschlichen Körper werden von Hormonen gesteuert. Dazu gehört auch das Wachstum. In der Hirnanhangdrüse wird das Hormon Somatropin produziert, das wegen seiner Funktion auch als Wachstumshormon bezeichnet wird. Bei manchen Menschen bildet sich zu wenig Somatropin. Das führt zu einem Abbau von Muskelgewebe, einer verringerten Knochendichte und einer Zunahme des Fettgewebes. Ein Somatropinmangel schadet daher auch Erwachsenen. Noch deutlicher wirkt er sich aber bei Kindern aus. Bei ihnen wird das Längenwachstum unter Umständen so sehr geschwächt, dass es ohne Behandlung zu einer Kleinwüchsigkeit kommen kann. Von Kleinwuchs spricht man, wenn die Körpergröße eines Erwachsenen unter 150 cm liegt. 

Normales Wachstum bei Kindern möglich

Wenn bei einem Kind oder Erwachsenen ein Wachstumshormonmangel festgestellt wird, kann das mit gentechnisch hergestelltem Somatropin ausgeglichen werden. Die Therapie erreicht bei Erwachsenen eine erhebliche Verbesserung des Befindens und der Lebensqualität. Bei Kindern ist ein völlig normales Wachstum möglich. Die Therapie ist im allgemeinen gut verträglich. Trotzdem sind Patienten und Angehörige zu Anfang einer Wachstumshormontherapie oft sehr verunsichert. Woran das liegt, erklärt DocMorris-Apothekerin Regine Schnitter: „Das Wachstumshormon kann nicht in Tablettenform verabreicht werden. Es ist eine Art Eiweiß und würde auf dem Weg durch den Verdauungstrakt zerstört. Es muss – ähnlich wie zum Beispiel Insulin – gespritzt werden, und das in aller Regel täglich. Das muss man einem Patienten gut vermitteln, ganz besonders natürlich einem kleinen Patienten. Und genau deshalb bietet die Versandapotheke DocMorris schon seit vielen Jahren ein spezielles Betreuungsprogramm für die Patienten und ihre Angehörigen an.“ 

Der Patientenservice „Gesundes Wachstum“ wird von speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt. Sie sind mit allen Details einer Somatropin-Behandlung vertraut und stehen den aktuell rund 1400 Patienten bei allen Fragen rund um ihre Therapie zur Verfügung. Zu ihnen gehört auch Birgit Dickert. Sie spricht fast täglich mit Betroffenen und kennt ihre Probleme: „Es gibt spezielle Applikatoren, sogenannte Pens, mit denen das Hormon verabreicht wird. Der behandelnde Arzt erklärt den Eltern bzw. dem Patienten ganz genau, wie das geht. Aber gerade am Anfang sind sie natürlich sehr unsicher. Wir erklären alles, so oft es nötig ist, und helfen auf diese Weise dabei, dass die Therapie korrekt und regelmäßig durchgeführt wird.“

Wir beraten Sie gerne!

Neben der Beratung gehört auch ein Rezepterinnerungsservice zu den Leistungen des Programms. Birgit Dickert berichtet: „Auf Wunsch kalkulieren wir den Medikamentenverbrauch und erinnern rechtzeitig an den Gang zum Arzt, wenn wieder ein neues Rezept gebraucht wird. Das Hormonpräparat wird dann gekühlt zum Patienten transportiert, das ist wichtig, um die Wirksamkeit zu erhalten. Und wir vereinbaren immer einen Wunschtermin zur Lieferung – ein Service, den die Patienten und ihre Angehörigen gerne nutzen.“