Hund mit Kühlbeutel auf dem Kopg
Gesundheit

DocMorris erklärt das Tier-Rezept

Wir wollen es nicht hoffen, aber passieren kann es allemal: Der beste Freund des Menschen, das Haustier, wird krank und muss zum Tierarzt. Auch dort bekommen Sie häufig ein Rezept ausgestellt, mit dem Sie in der Apotheke die notwendigen Präparate für Ihr Tier erhalten. In Teil drei unserer Serie erklären wir Ihnen heute nach den Rezepten für die Menschen, nun das Rezept für die Vierbeiner.

Es muss keine Form gewahrt werden!

Ähnlich wie bei dem Privat-Rezept für Menschen muss das Tier-Rezept keiner Form entsprechen. Theoretisch kann ein solches Rezept auf einem weißen Blatt Papier ausgestellt werden. Lediglich inhaltlich müssen Pflichtangaben gemacht werden, damit Sie damit auch tatsächlich Medikamente ausgehändigt bekommen.

Folgende Angaben muss ein Tier-Rezept enthalten:

  • Ausstellungsdatum
  • Vor- und Nachname, Anschrift, Berufsbezeichnung und Telefonnummer des Arztes
  • Unterschrift des Arztes
  • Bezeichnung, Menge, Stärke und Darreichungsform des Arzneimittels
  • Die Dosierung pro Tier und Tag.
  • Die Dauer der Anwendung.
  • Sofern das Arzneimittel zur Anwendung bei Tieren verschrieben wird, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Indikation* und die Wartezeit**.
  • Der Name des Tierhalters und Zahl und Art der Tiere, bei denen das Arzneimittel angewendet werden soll, sowie bei Verschreibungen für Tiere, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Identität der Tiere.

* Anwendungsgebiet
** Zeitraum zwischen Arzneimittelgabe und Schlachtung bzw. Lebensmittelgewinnung zuzüglich einer Sicherheitsspanne, so dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht mehr mit Substanzrückständen im tierischen Lebensmittel gerechnet werden muss.