Globoli-Kügelchen in einem Glas
Körper und Seele

Gute Nachrichten: Viele Krankenkassen erstatten Globuli & Co.

Immer mehr Menschen setzen bei der Behandlung von Krankheiten auf die alternative Medizin. Wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller zeigte, ist die Zahl der Menschen, die homöopathische Medikamente anwenden, von 2009 bis 2014 von 53 Prozent auf 60 Prozent gestiegen. Aktuell dürften die Zahl noch höher liegen. 

Zwar fehlt den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden der wissenschaftliche Wirknachweis, in der Praxis bewähren sie sich aber allem Anschein nach sehr gut. So gaben in der Studie fast 90 Prozent der Verwender an, die Einnahme von homöopathischen Mitteln habe ihnen nach eigener Wahrnehmung geholfen – 48 Prozent davon ohne Einschränkung, für 39 Prozent zumindest in manchen Fällen. In Anbetracht dieser Zahlen wundert es nicht, dass sich auch die sogenannte „Schulmedizin“ offen gegenüber den Behandlungsmethoden zeigt. So verfügen heute viele Ärzte über naturheilkundliche Zusatzausbildungen und wenden Alternativmedizin begleitend zu den klassischen Behandlungsmethoden an. 

Kosten werden häufig übernommen

Früher mussten Patienten die Kosten dafür oft selbst tragen. Das hat sich mittlerweile geändert: Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen alternativmedizinische Behandlungen und erstatten auch den Kaufpreis von homöopathischen, manchmal auch pflanzlichen und anthroposophischen Medikamente. Oft legen die Kassen dabei einen Höchstbetrag pro Jahr fest. Im Detail sind die Leistungen sind von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich. 

Unser Tipp: Fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach, welche Kosten sie im Bereich Alternativmedizin erstattet. 
Um eine Erstattung zu erhalten, müssen Sie sich die Medikamente aber in jedem Fall auf einem Privatrezept oder einem grünen Rezept vom Arzt verschreiben lassen. Wenn Sie das Rezept dann zu uns senden, liefern wir Ihnen Ihre Produkte schnell ins Haus. Damit Sie sich die Kosten erstatten lassen können, erhalten Sie von uns eine Rezeptkopie zur Einreichung bei Ihrer Krankenkasse.