Tisch mit Kräutern und getrockneten Pflanzen
Gesundheit

Heilen mit Pflanzen

Mutter Natur bietet unzählige Heilpflanzen als Alternativen zur klassischen Medizin. Seit Jahrtausenden sammeln Menschen sie und kurieren damit alle möglichen Gesundheitsprobleme. Die Therapie mit Heilkräutern zählt zu den ältesten Behandlungen überhaupt. Auch heute noch ist der Dauerbrenner Pflanzen-Apotheke weltweit und in allen Kulturen verbreitet.

Mit Heilkräutern zu mehr Wohlbefinden

Insgesamt gibt es etwa 4.000 Pflanzen, deren Blüten, Blätter, Wurzeln, Rinden, Früchte oder Samen heilende Wirkstoffe entfalten. Sie werden zu Tee, Saft, Pulver, Salbe und Flüssigextrakt verarbeitet und versprechen eine schnelle und sanfte Besserung. Die Einsatzgebiete sind ebenso vielfältig: Bewährt hat sich die Phytotherapie beispielsweise bei der Behandlung von Erkältungen, zur Stärkung der Abwehrkräfte, bei Magen-Darm-Beschwerden oder Blasenentzündungen. 

Welche Pflanzen helfen gegen was?

Alle Heilpflanzen haben ihre besondere Wirkung, so entschlackt Brennnessel und reinigt das Blut. Während Melisse beruhigt und das Einschlafen erleichtert. Echinacea mobilisiert die Abwehrkräfte. Schon die Indianer nutzten den Sonnenhut zur Stärkung des Immunsystems. Pfefferminze wirkt bei Blähungen sowie Völlegefühl,  Schafgarbe hilft den Blutdruck zu senken und unterstützt gleichzeitig die Verdauung. Doch Achtung! Falsch eingenommen können die altbewährten Hausmittel – wie herkömmliche Medikamente auch – Schaden anrichten. Einige Pflanzen sind in hohen Dosen giftig, andere schädigen die Organe oder schwächen zusätzlich eingenommene Medikamente ab. So kann Johanniskraut zum Beispiel die Wirkung der Antibabypille oder die von Antidepressiva einschränken. Wie bei allen anderen Medikamenten sollte vor der Einnahme unbedingt ein Arzt oder Apotheker befragt werden.