Verschiedene kleine Flaschen auf einem Holztablett
Gesundheit

Öle für das Wohlbefinden

Die Aromatherapie arbeitet mit ätherischen Ölen. Sie sind in Pflanzen wie Minze, Sandelholz oder Salbei enthalten und werden durch Destillation oder Pressen gewonnen. Insgesamt gibt es mehr als 50 verschiedene ätherische Öle. Meistens werden sie in Reinform angeboten, es gibt aber auch Mischöle oder so genannte Essenzen. Das sind in Alkohol gelöste Riechstoffe, die synthetisch produziert werden. Ziel der sanften Dufttherapie: die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen und eine Balance zwischen Körper und Geist schaffen.

Gesundheit geht durch die Nase

Die Wurzeln der Aromatherapie reichen bis ins Altertum zurück. Schon Araber, Griechen und Römer schnupperten an den gesundheitsfördernden Pflanzenessenzen. Heute werden die ätherischen Öle geschluckt, eingeatmet, einmassiert, dem Vollbad zugesetzt oder im Duftlämpchen verdampft. Je nach Anwendung regen sie die Durchblutung an, desinfizieren die Schleimhäute oder fördern die Verdauung. Über die Nase stimulieren die Öle bestimmte Regionen im Gehirn: Deshalb wirkt Lavendelöl ausgleichend und beruhigend, Thymian aktivierend, Jasminöl anregend. Ätherische Öle sind stark konzentriert, in hohen Dosen können sie giftig sein. Tragen Sie die Öle deshalb nie unverdünnt auf die Haut und Schleimhäute auf - sonst drohen Hautreizungen und Ausschläge. Vorsicht geboten ist außerdem für Allergiker und Schwangere. Für Säuglinge und Kleinkinder unter zwei Jahren sind Öle mit Kampfer oder Menthol und Cineol tabu.