Vitamin E
Ernährung

Vitamin E

Vitamin E stärkt die Abwehrkräfte, sorgt für gesundes Blut, die Blutgerinnung und die Durchblutung sowie für gesunde Augen. Zudem sorgt es für die Vorbeugung vor Arteriosklerose, Entzündungen, Altersprozesse, dient als Radikalfänger und verringert das Risiko für Herzerkrankungen.

Synonym: Tocopherol

Eigenschaften

  • Es gibt unterschiedliche Vitamin E-Formen unter dem Sammelbegriff Tocopherole. Das bekannteste ist das Alpha-Tocopherol.
  • fettlöslich
  • hitzebeständig
  • kann im Körper gespeichert werden

Funktionen in unserem Körper

  • entzündungshemmend
  • schützt vor Zellschädigungen
  • reguliert Cholesterinwerte und Hormonhaushalt
  • stärkt das Immunsystem, Muskeln, Nerven, Herz- und Blutkreislauf
  • beugt dem Alterungsprozess vor
  • In Hautpflegeprodukten ist es hilfreich bei trockener Haut, Fältchen, Narben, Neurodermitis und Dehnungsstreifen

Bedarf    

Säuglinge: 3-4mg
Kinder zwischen 1 und 15 Jahre, je nach Alter und Geschlecht: zwischen 5 und 12mg
Jugendliche und Erwachsene, je nach Alter und Geschlecht: zwischen 11 und 15mg
Schwangere: 13mg
Stillende: 17mg

Wer hat einen erhöhten Vitamin-E-Bedarf?

  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Schwangere und Stillende
  • Diabetiker
  • Raucher

Welche Lebensmittel liefern Vitamin E?

Vitamin E wird ausschließlich von Pflanzen hergestellt. Über die Nahrungskette kommt es auch in tierischen Produkten vor, aber nur in geringen Mengen.

Vitamin E-Lieferanten: pflanzliche Öle, Nüsse, Mandeln, Leinsamen, Vollkornprodukte, Sojabohnen, Kohl, Schwarzwurzel, Peperoni, Avocado, Margarine

Folgen einer Vitamin E-Unterversorgung

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Reizbarkeit
  • Verdauungsstörungen
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Arteriosklerose
  • Muskelschwund
  • trockene Haut und Neurodermitis
  • schlechte Wundheilung
  • Thrombose
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Erkrankungen der Netzhaut
  • Nervenschädigungen

Ein Vitamin E-Mangel macht sich normalerweise erst nach jahrelanger Unterversorgung bemerkbar, da der Körper auf Reserven zurückgreifen kann.

Folgen einer Vitamin-E-Überdosierung

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Muskelschwäche
  • schlechte Wundheilung (kommt nur bei Überdosierung mit Nahrungsergänzungsmitteln vor)

Bei längerfristiger Überdosierung mit Vitamin E-Präparaten sind erhebliche gesundheitliche Schäden nicht auszuschließen, daher sollte nur nach einem ärztlich nachgewiesenen Mangel und der Feststellung des individuellen Bedarfs eine Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel erfolgen.

Welche Umstände können den Vitamin-E-Haushalt im Körper stören?

  • hoher Alkoholkonsum
  • Störungen des Fettstoffwechsels
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • eine sehr fettreduzierte Diät
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
  • fehlende Gallensäuren
  • genetischer Defekt im Vitamin E-Stoffwechsel

Welche Medikamente haben Einfluss auf die Vitamin-E-Versorgung?

  • Abführmittel

Zusatzinformationen

Vitamin E wird Lebensmitteln und Kosmetikprodukten als Konservierungsstoff zugesetzt, weil es sie vor Verderb schützt.