Zwei Gesichter im Anschnitt
Gesundheit

Hilfe, ich werde alt!

Nicht nur einmal im Jahr erinnert uns der Geburtstag daran, dass wir älter werden. Der Blick in den Spiegel, speziell auf die Haut führt uns immer wieder vor Augen, dass wir älter werden. Aber warum ist das eigentlich so? Wie und wieso altert die Haut? Wir geben Antworten.

Die Hautalterung ist ein langsamer, komplexer biologischer Prozess mit Zell- und Molekülschäden. Diese werden durch verschiedene Faktoren wie beispielsweise UV-Strahlung, klimatische Bedingungen, Stress, mangelnde Bewegung und Sport, Tabakkonsum,
Müdigkeit und unsere Ernährung ausgelöst. (Anzeige: Vichy Slow Age aktiv gegen die ersten Hautalterungen vorbeugen)

Oxidativer Stress und freie Radikale

Hautalterung entsteht unter anderem durch sogenannten oxidativen Stress. Von oxidativen Stress spricht man, wenn ein Organismus nicht mehr in der Lage ist, freie Radikale durch die körpereigene Abwehr vollständig abzufangen. Freie Radikale können dann zu Zellschädigungen im gesamten Organismus führen. Zu den körpereigenen Abwehrmechanismen zählen Enzyme wie die Katalase, die Glutathionperoxidase, aber auch Vitamin C und Vitamin E. Sie werden auch als Radikalfänger oder Antioxidantien bezeichnet. Doch heute weiß man, dass viele Menschen mit Anfang 30 so viel oxidativen Stress haben, dass unser Organismus dies nicht mehr komplett kompensieren kann.

Häufigste Auslöser und Ursache für oxidativen Stress sind Umweltverschmutzung (z. B. Feinstaubpartikel), übermäßige – und häufig auch unbewusste – UV-Strahlung, Alkohol, Rauchen, Überbelastung sowie eine ungesunde Ernährung.

Mikroentzündungen durch Stress

Stressbedingt kann es zu Mikroentzündungen der Haut kommen. Häufig sind Rötungen oder Irritationen der Haut sichtbar. Es gibt aber auch Mikroentzündungen, die nicht sichtbar sind. Sie können beispielsweise auch durch Umweltverschmutzung (Mikropartikel) oder UV-Strahlen ausgelöst werden. Über die Aktivierung von eiweißspaltenden Enzymen kann es zu Schädigungen in einem Teil des Bindegewebes kommen, was die Haut schneller faltig und schlaff aussehen lässt.

UV-Strahlung

Eine weitere Belastung für die Haut ist die tägliche UV-Strahlung. Es hat sich gezeigt, dass nicht nur UV B-Strahlung, sondern insbesondere langwellige UV A-Strahlung die Hautalterung beschleunigt. Es häufen sich auf Gewebeebene und auf molekularer Ebene Schädigungen, die die Hautoberfläche beeinträchtigen.

UV-Strahlung kann bis zu 80 % der Hautalterungszeichen ausmachen, dazu zählen nicht nur Falten und Fältchen, sondern auch Elastizitätsverlust und Pigmentverschiebungen. UV A-Strahlung verursacht 2/3 der vorzeitigen Hautalterung. Diese ist gekennzeichnet durch Veränderungen in der tieferen Haut, der sogenannten Dermis.

Hautalterung ist also ein komplexer Vorgang, der grundsätzlich nach aktuellem wissenschaftlichen Stand nicht aufgehalten, allenfalls aber verlangsamt werden kann.

Nutzen Sie daher die verschiedenen Möglichkeiten, um bereits frühzeitig Ihre Haut vor Umwelteinflüssen und Stress zu schützen. Nicht um sonst sagt der Volksmund ja: „Die Haut vergisst nicht.