Drei Haken auf einem Zettel
DocMorris

Stellungnahme von DocMorris

Wolfgang Stefinger, MdB (CSU) vermutet, dass DocMorris bei einer Petition an Unionsabgeordnete Kundenadressen ohne deren Wissen als Absender von Protest-Postkarten eingesetzt hat.

Dazu erklärt DocMorris:

DocMorris hat wissentlich weder Briefe, noch Postkarten ohne Zustimmung der Kunden in deren Namen verschickt. Gemeinsam mit dem von uns beauftragten, renommierten Dienstleister gehen wir gerade der Frage nach, ob außerhalb des Verantwortungsbereiches von DocMorris und unserem Dienstleister eine missbräuchliche Verwendung der Online-Petitionsseite durch Dritte stattgefunden haben kann. Jedenfalls wurden keine bei uns vorliegenden Kundendaten für die Postkartenaktion verwendet. 

Jeder, DocMorris-Kunde oder Interessierte, konnte über die Kampagnen-Webseite www.versandapotheken-kein-verbot.de seine Adresse eintragen.

Standardmäßig werden bei solchen Petitionen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, so auch hier, um die Mehrfachstimmabgabe zu verhindern. Dies schließt das manuelle Setzen eines Hakens zur Einverständniserklärung ein sowie eine Sicherheitsabfrage, die ausschließen soll, dass es sich um einen Bot handelt. Der physische postalische Versand an den entsprechenden Bundestagsabgeordneten erfolgte dann, wie angeboten, automatisiert über die Deutsche Post. Die Adresse des Abgeordneten wurde automatisch anhand der Postleitzahl des Absenders zusortiert und eingedruckt. Auch dies ein Standardvorgehen bei Online-Kampagnen.